Die nächsten Schritte meines von meinem Terrassengeländer zum selber bauen
Nachdem ich die H-Anker gesetzt habe, musste ich die Pfähle von meinem Terrassengeländer anpassen. Auch hier ist es von Nöten sehr genau zu arbeiten.
Zunächst habe ich wieder die beiden äußeren Pfähle angepasst, gemessen, ausgerichtet und befestigt. Da die beiden Eckpfähle meiner Terrassenumrandung eine eigens gebaute Lampe integriert haben, konnte ich die Richtschnur nicht an der oberen Kante der Pfähle anbringen.
Im normalen Fall macht man dies immer an der äußersten Ecke. Die die oberen 15 Zentimeter instabil waren, konnte ich für mein Terrassengeländer die Schnur an dem unteren festen Teil ausrichten.
Nachfolgend liste ich die verwendeten Materialien auf und gebe noch einige Hinweise bezüglich der Stabilität der Pfähle und der verbauten Kupferrohre.
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Das Material für mein Terrassengeländer:
- 9 Kupferrohre a‘ 2,50m lang und 15mm Ø
- Kupferkappen mit den Maßen der verwendeten Pfähle in meinem Fall 7×7
- Edelstahlschrauben zur Befestigung der Kupferkappen
- Eine Richtschnur
- Die Befestigungsschrauben der Pfähle
Wenn die Eckpfähle des Terrassengeländers stehen kann es losgehen
Im Prinzip machen wir das gleiche wie beim setzten der H-Anker. Die Pfähle werden gerade an der Richtschnur ausgerichtet. Dabei bitte die Querausrichtung mit einer Wasserwaage überprüfen. Beim setzten der H-Anker kann es sein das diese um beispielsweise 1mm schief stehen. Dieses würde sich dann bei den Pfählen an der oberen Kante deutlich sichtbar machen.
Um eine geringe Schieflage wieder aus zu gleichen kann der Pfahl vor der Befestigung noch etwas nachgerichtet werden. Man kann die Pfähle eines Terrassengeländers auch mit Stehbolzen befestigen. Das heißt man bohrt durch den Pfahl durch und verschraubt diese mit einer passenden Unterlegscheibe und Mutter.
Das Problem ist dann nur, wenn man die Bohrung nicht exakt so platziert, dass das Loch genau auf der anderen Seite wieder heraus kommt. Muss man hier nachbohren, kann es passieren dass der Pfahl dann nicht mehr richtig befestigt werden kann.
Bei meinem Terrassengeländer war dieses Prinzip ohnehin nicht vorgesehen, da ich in den Eckpfählen ein Kabel habe, welches ich mit einer Durchbohrung zerstört hätte.
Einbringen der Kupferrohre in das Terrassengeländer
Da meine Kupferrohre noch kein „Innenleben“ haben, konnte ich die Rohre in den vorgefertigten Löchern mit ein wenig Kraftaufwand einbringen. Im späteren Verlauf werde ich noch die Kupferrohre verstärken.
Da so ein Terrassengeländer nicht nur schön aussehen soll, sondern auch einen gewissen Zweck der Haltbarkeit erfüllen muss, müssen die Kupferrohre noch verstärkt werden.
Dies wird dann im Nachgang mit „Moniereisen“ geschehen. Dieses werde ich dann in der Größtmöglichen stärke in die Kupferrohre einstecken. Zunächst dachte ich an Beton, dies hatte ich auch irgendwo schon mal erwähnt, aber nach gründlicher Überlegung, werde ich dort Eisen verbauen.
Dies ist eine kostengünstige Variante das Kupferrohr für mein Terrassengeländer zu verstärken. Für die Längsverstärkung der mittleren Rohre zu dem jeweiligen Pfahl werde ich Klammern anfertigen. Wie die genau aussehen, weiß ich „Datum dieses Artikels“ noch nicht. Aber mir wird da schon noch etwas einfallen.
Und selbstverständlich werde ich dann auch noch ein Update darüber schreiben, bzw. ein Video machen.
Fazit: Ein Terrassengeländer kann man selber sehr einfach bauen. Man muss sich nur trauen etwas zu beginnen. Wenn dann Probleme auftauchen, ist es eine Herausforderung diese zu lösen. Von Vornerein gleich zu resignieren wäre der Falsche Weg. Einfach tun und lernen. Ich hoffe Euch auch hier wieder einige Anregungen gegeben zu haben und werde dann zu gegebener Zeit ein Abschließendes Update liefern.
Schöne Arbeit,
ich hab im letzten Sommer ganz was ähnliches gebaut. Statt der Kupferrohre habe ich ein dickes Tau verwendet. Das Geländer wurde als Verlängerung einer Seitenmarkise im Terrassenbereich gestaltet.
Leider hab ich dies hier mit der Lampe zu spät gesehen. Ich werde mal überlegen ob ich es noch nachträglich ergänze
Liebe Grüße
Leco
PS.: Weiter So1
Hallo Leco, danke für das Feedback. Mit einem Tau kann ich mir das auch sehr schön vorstellen. Ein nachträglicher Einbau einer Lampe ist nicht schwieriger, oder leichter als bei der Neu Installation. Daher, klar so hat man wieder etwas Arbeit 😉
lg. Maik