Terrassenumrandung aus Holz, Kupfer und Edelstahl selber bauen

Eine Terrassenumrandung bestehend aus Holz, Edelstahl und Kupfer

Keine Lust zu Lesen? Dann lese ich ihn vor!

Update: 01.12.15 Das Eingangs Video mit dem fertigen Terrassengeländer ist online

Wie kommt man auf so eine Idee? Naja, Not macht ja bekanntlich erfinderisch und so kam es, dass ich meine Terrassenumrandung mangels nötigem Kleingeld, selber bauen musste.

Jetzt gibt es ja X-Varianten mit denen man eine Terrassenumrandung selber konzipieren kann. Aber ich wollte nichts alltägliches, sondern etwas besonderes.

Über Geschmack lässt sich ja streiten. Die einen mögen es die anderen eben nicht. Nachfolgend liste ich erst einmal die Materialien für meine Terrassenumrandung auf. Es kann immer wieder vorkommen, dass ich ein Update mache, weil noch Material hinzugekommen ist, oder eine Änderung das Vorhaben im Ganzen geändert wurde.

Daher packt diese Seite in die „Favoritenliste“!

terrassenumrandung

Das Material:

  • Douglasien-Pfähle (so viel wie nötig und die stärke auch nach Geschmack)
  • H-Anker aus Edelstahl
  • Edelstahlschrauben für die Befestigung des Pfahls und der H-Anker
  • Ausreichend Kupferrohr für die Begrenzung
  • Einen Forstner-Bohrer in der entsprechenden Stärke
  • Edelstahl, Holz oder Kupfer Abdeckungen für die Pfähle
  • Die passenden Schrauben für die Abdeckungen

So, nachdem wir (hoffentlich) alle Materialien für unsere Terrassenumrandung haben, geht es ans Eingemachte.

Die ersten Schritte meiner Terrassenumrandung

Im ersten Schritt habe ich die Pfähle meiner Terrassenumrandung auf Maß gebracht. In meinem Fall sind es 100cm. Jetzt sollte man wissen, in welchem Abstand die Kupferrohre später eingesetzt werden sollen.

 

In jedem Fall empfehle ich hier einen gleichen Abstand zu den einzelnen Rohren, sodass später die Optik nicht durch unterschiedliche Maße beeinflusst wird.

Sind die Pfähle auf Maß, können die Bohrungen für die Rohre vorgenommen werden. Hier solltet Ihr auf jeden Fall Absolute Maßgenauigkeit walten lassen, denn einmal verbohrt sieht die Optik hinterher nicht schön aus.

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Alle Bohrungen durchgeführt? Dann können die Hölzer behandelt werden. Da ich Douglasie genommen habe, habe ich meine Pfähle mit Douglasien-Öl behandelt. Das Öl schützt und lässt das Holz Gold-Gelb erscheinen.

Allerdings muss man hier auch in Kauf nehmen, dass das Holz Witterungsbedingt dann „angegraut“. Wenn man die Goldgelbe Optik solcher Terrassenumrandungen beibehalten möchte, der sollte auf einen anderen Anstrich ausweichen. Lasst Euch hierfür im Fachhandel beraten, oder „googelt“ es einfach mal.

Die nächsten Schritte meiner Terrassenumrandung

 

Wenn das Holz vorbereitet ist, müssen die H-Anker gesetzt werden. Hier habe ich zunächst die Ecken ausgemessen, ausgerichtet, gebohrt und festgeschraubt.

Um der Terrassenumrandung einen Harmonischen Verlauf zu verleihen, habe ich eine Schnur von der einen Ecke zur anderen gespannt. Hier konnte ich nun alle anderen H-Anker ausrichten und befestigen.

terrassenumrandung1

Und auch hier ist sehr genaues Arbeiten ein Muss, denn ist nur ein Anker um ein paar Millimeter versetzt, stört das den Linienverlauf der Terrassenumrandung erheblich. Übrigens – so werden später auch die Pfähle gesetzt!

Fazit: Soweit die Vorbereitungen. Es gibt an dieser Terrassenumrandung noch einiges zu tun, deshalb wird es auch hin und wieder ein Update geben.

Also bleibt gespannt und bis demnächst …

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