Terrassenbeleuchtung selber bauen

Eine Terrassenbeleuchtung selber zu bauen hat manchmal so seine Tücken. So auch bei meinem speziellen Design, welches ich mir ausgedacht habe. Ich werde es so beschreiben, wie ich es gebaut und umgesetzt habe. Selbstverständlich könnt Ihr völlig anders Arbeiten. Dies soll nur eine Idee für ein Projekt geben.

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Zunächst stand für mich eine Entscheidung im „Raum“. Eine Terrassenbeleuchtung kaufen, oder selber zu kreieren. Da ich aber eine Terrassenabgrenzung und Terrassenbeleuchtung kombiniert haben wollte, blieb, ohne Kompromisse eingehen zu müssen, nur der selber Bau der Terrassenbeleuchtung.

Eine Idee musste her, zum Bau einer Terrassenbeleuchtung

Es sollte möglichst eine Terrassenbegrenzung und Terrassenbeleuchtung in einem sein. Also habe ich mich dazu entschlossen eine Beleuchtung direkt in das Geländer zu integrieren.

Theoretisch ist es alles kein Problem, praktisch das Ganze umzusetzen schon. Wer Hobby-Handwerker ist, hat auch einige Werkzeuge in seiner Schatzkammer liegen.

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Problematischer wird es, wenn teure Geräte für den einmal-Gebrauch gekauft werden müssen. Dies rentiert sich in den meisten Fällen nicht. Also musste ich zunächst schauen, ob ich das Projekt „Terrassenbeleuchtung selber bauen“ überhaupt technisch umsetzten konnte. Und ja, außer ein extrem langer Bohrer und ein paar Kleinigkeiten, die aber den finanziellen Aufwand nicht sprengten, musste an Werkzeug nichts mehr angeschafft werden.

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Es wird zu diesem Artikel noch Updates geben, wo noch das eine oder andere Ergänzt wird. Es können noch ein paar Schrauben, oder andere Dinge zusätzlich während der Bauphase dazu kommen. Also bitte immer mal nach einem Update schauen!

 Terrassenbeleuchtung selber bauen  – das Material:

  • Holzpfahl 7x7x100 Zentimeter aus Douglasie
  • H-Anker aus Edelstahl passend zum Pfahl (es gibt verschiedene Formen, nehmt dass was für Euch am besten scheint)
  • Edelstahlschrauben für die Pfahlbefestigung 8x40mm
  • Edelstahlschrauben für die Befestigung des H-Ankers, wenn nötig
  • Kleine Schrauben auch aus Edelstahl für die Plexiglasscheibe
  • Plexiglas (Milchglas damit das Leuchtmittel nicht sichtbar ist) in der gewünschten Stärke (bei mir waren es 2mm)
  • Wer kein Milchglas (Plexiglas) bekommt, lackiert das Glas mit einer Grundierung und einem weißen Lack (vielleicht vorher testen wie es funktioniert)
  • Lampenfassung (bei mir waren es GU10, kann auch jeder individuell entscheiden)
  • Das entsprechende Leuchtmittel für die spätere Terrassenbeleuchtung
  • Alu-Winkel-Profile 10x10x1000mm
  • „FixAll“ (Transparent) um die Dichtigkeit der Plexiglasscheiben zu gewährleisten
  • Holz-Bohrer 12mm stark 38cm lang (war das längste was ich bekam)
  • Alu-Rund-Profil 4mm

So, auf zum Bau der Terrassenbeleuchtung

Also hier noch einmal der Hinweis. Es können im späteren Verlauf noch andere Dinge hinzu kommen, also nicht böse sein, wenn jetzt in der oberen Liste das ein oder andere noch fehlt.

Da meine Terrassenbegrenzung einen Meter hoch sein soll, muss ich beim Bau der Terrassenbeleuchtung darauf achten, dass diese dann am Ende wieder einen Meter hat – logisch!

So ich habe den Douglasien-Pfahl bei 59cm abgeschnitten. Bleiben also 41cm übrig. Hiervon habe ich dann 26cm abgeschnitten. Diesen Abschnitt benötigen wir (höchstens als Anschlag oder so) nicht mehr.

Wenn diese Schritte erledigt sind haben wir zwei Stücke mit folgenden Maßen. Das lange Pfahlstück 59cm und das kurze Pfahlstück 15cm. An der Seite an der später die Lampe sein soll, muss nun eine 1cm breite Vertiefung zur späteren Installation der Plexiglasscheiben entstehen.

Da die Scheiben später je Seite einen Zentimeter auf das Holz liegen, sollte diese Differenz beim Zuschnitt mit beachtet werden.

Zuschnitt der Plexi-Scheiben für die Terrassenbeleuchtung

Wer nun keine Dekupiersäge sein eigen nennen kann, ich übrigens auch nicht, muss wohl oder übel mit der Stichsäge arbeiten. Dazu am besten die Stichsäge in den Schraubstock fest fixieren und die Plexiglasscheiben auf Maß schneiden.

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Beim Bau so einer Terrassenbeleuchtung kommt es gerne mal zu Komplikationen und das schneiden und ich meine das exakte genaue schneiden, gehört dazu. Es reicht hier schon eine kleine Unachtsamkeit und die Scheibe ist ruiniert.

Hat man diese Arbeit erledigt, kommt das „zweit Unangenehmste“. Denn, es muss ja irgendwie Strom zum Leuchtmittel kommen. Heißt also? Bohren!

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Umso länger der Bohrer desto schwieriger wird es die Richtung zu halten. Bei mir war es so, dass ich einen Pfahl verbohrt habe. Hier kam dann die Bohrspitze seitlich raus.

Die Kunst liegt nun darin, wenn der Bohrer lang genug ist die Richtung zu halten, oder wenn man von beiden Seiten bohren muss genau die Mitte zu treffen, da sonst das Kabel nicht durch passen würde.

Mit ein bisschen nachbohren habe ich dann diese Aufgabe so gelöst, dass das Kabel hindurch passt.

Das Arbeiten mit einer Oberfräse

Bei meiner Terrassenbeleuchtung habe ich zwei Dinge probiert und eines für Gut und das andere für ungünstig bewertet.

Was meine ich damit. Um die Aussparung am oberen bzw. unteren Ende des Pfahls einzuarbeiten, kann man den Sitz der Scheibe Sägen, oder Fräsen. Von ersteres rate ich ab, da der Sägeschnitt viel zu ungenau ist. (Wenn Ihr nicht wisst was ich meine, schaut einfach die Bilder oder das Video durch).

Mit der Oberfräse konnte ich die Scheibenanpassung meiner Terrassenbeleuchtung sehr genau ausarbeiten. Dies hat später auf die Optik einen sehr großen Einfluss.

Die Aussparungen mit dem Stechbeitel und einer Holzraspel oder Sandpapier nacharbeiten und fertig sind die Scheibeneinlässe der späteren Terrassenbeleuchtung.

Zur Fixierung des Oberen Teils der Terrassenbeleuchtung habe ich vier Alu-Rund-Profile jeweils in das obere und Untere Stück eingelassen. So konnte ich die beiden Stücke wieder miteinander verbinden. Achtet darauf dass die Profile nicht zu eng zueinander sitzen, da das Leuchtmittel noch mittig verbaut werden muss.

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Fazit: Ich glaube dass der Bau solch einer Terrassenbeleuchtung weniger der Kosten wegen selbst gemacht wird, sondern so auch in meinem Fall, weil es dies so speziell nicht einfach mal zu haben ist. Es wird hierzu noch weitere Artikel geben, also bleibt gespannt wie es weiter geht.

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Terrassengeländer selber bauen – einfach und gut

Die nächsten Schritte meines von meinem Terrassengeländer zum selber bauen

 

Nachdem ich die H-Anker gesetzt habe, musste ich die Pfähle von meinem Terrassengeländer anpassen. Auch hier ist es von Nöten sehr genau zu arbeiten.

Zunächst habe ich wieder die beiden äußeren Pfähle angepasst, gemessen, ausgerichtet und befestigt. Da die beiden Eckpfähle meiner Terrassenumrandung eine eigens gebaute Lampe integriert haben, konnte ich die Richtschnur nicht an der oberen Kante der Pfähle anbringen.

Im normalen Fall macht man dies immer an der äußersten Ecke. Die die oberen 15 Zentimeter instabil waren, konnte ich für mein Terrassengeländer die Schnur an dem unteren festen Teil ausrichten.

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Nachfolgend liste ich die verwendeten Materialien auf und gebe noch einige Hinweise bezüglich der Stabilität der Pfähle und der verbauten Kupferrohre.

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Das Material für mein Terrassengeländer:

  • 9 Kupferrohre a‘ 2,50m lang und 15mm Ø
  • Kupferkappen mit den Maßen der verwendeten Pfähle in meinem Fall 7×7
  • Edelstahlschrauben zur Befestigung der Kupferkappen
  • Eine Richtschnur
  • Die Befestigungsschrauben der Pfähle

Wenn die Eckpfähle des Terrassengeländers stehen kann es losgehen

 

Im Prinzip machen wir das gleiche wie beim setzten der H-Anker. Die Pfähle werden gerade an der Richtschnur ausgerichtet. Dabei bitte die Querausrichtung mit einer Wasserwaage überprüfen. Beim setzten der H-Anker kann es sein das diese um beispielsweise 1mm schief stehen. Dieses würde sich dann bei den Pfählen an der oberen Kante deutlich sichtbar machen.

Um eine geringe Schieflage wieder aus zu gleichen kann der Pfahl vor der Befestigung noch etwas nachgerichtet werden. Man kann die Pfähle eines Terrassengeländers auch mit Stehbolzen befestigen. Das heißt man bohrt durch den Pfahl durch und verschraubt diese mit einer passenden Unterlegscheibe und Mutter.

Das Problem ist dann nur, wenn man die Bohrung nicht exakt so platziert, dass das Loch genau auf der anderen Seite wieder heraus kommt. Muss man hier nachbohren, kann es passieren dass der Pfahl dann nicht mehr richtig befestigt werden kann.

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Bei meinem Terrassengeländer war dieses Prinzip ohnehin nicht vorgesehen, da ich in den Eckpfählen ein Kabel habe, welches ich mit einer Durchbohrung zerstört hätte.

Einbringen der Kupferrohre in das Terrassengeländer

Da meine Kupferrohre noch kein „Innenleben“ haben, konnte ich die Rohre in den vorgefertigten Löchern mit ein wenig Kraftaufwand einbringen. Im späteren Verlauf werde ich noch die Kupferrohre verstärken.

Da so ein Terrassengeländer nicht nur schön aussehen soll, sondern auch einen gewissen Zweck der Haltbarkeit erfüllen muss, müssen die Kupferrohre noch verstärkt werden.

Dies wird dann im Nachgang mit „Moniereisen“ geschehen. Dieses werde ich dann in der Größtmöglichen stärke in die Kupferrohre einstecken. Zunächst dachte ich an Beton, dies hatte ich auch irgendwo schon mal erwähnt, aber nach gründlicher Überlegung, werde ich dort Eisen verbauen.

Dies ist eine kostengünstige Variante das Kupferrohr für mein Terrassengeländer zu verstärken. Für die Längsverstärkung der mittleren Rohre zu dem jeweiligen Pfahl werde ich Klammern anfertigen. Wie die genau aussehen, weiß ich „Datum dieses Artikels“ noch nicht. Aber mir wird da schon noch etwas einfallen.

Und selbstverständlich werde ich dann auch noch ein Update darüber schreiben, bzw. ein Video machen.

Fazit: Ein Terrassengeländer kann man selber sehr einfach bauen. Man muss sich nur trauen etwas zu beginnen. Wenn dann Probleme auftauchen, ist es eine Herausforderung diese zu lösen. Von Vornerein gleich zu resignieren wäre der Falsche Weg. Einfach tun und lernen. Ich hoffe Euch auch hier wieder einige Anregungen gegeben zu haben und werde dann zu gegebener Zeit ein Abschließendes Update liefern.

Themenrelevante Links:

Kupferrohre

Kupferkappe

Edelstahlschrauben

Artikel Terrassenumrandung

Terrassenumrandung aus Holz, Kupfer und Edelstahl selber bauen

Eine Terrassenumrandung bestehend aus Holz, Edelstahl und Kupfer

Keine Lust zu Lesen? Dann lese ich ihn vor!

Update: 01.12.15 Das Eingangs Video mit dem fertigen Terrassengeländer ist online

Wie kommt man auf so eine Idee? Naja, Not macht ja bekanntlich erfinderisch und so kam es, dass ich meine Terrassenumrandung mangels nötigem Kleingeld, selber bauen musste.

Jetzt gibt es ja X-Varianten mit denen man eine Terrassenumrandung selber konzipieren kann. Aber ich wollte nichts alltägliches, sondern etwas besonderes.

Über Geschmack lässt sich ja streiten. Die einen mögen es die anderen eben nicht. Nachfolgend liste ich erst einmal die Materialien für meine Terrassenumrandung auf. Es kann immer wieder vorkommen, dass ich ein Update mache, weil noch Material hinzugekommen ist, oder eine Änderung das Vorhaben im Ganzen geändert wurde.

Daher packt diese Seite in die „Favoritenliste“!

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Das Material:

  • Douglasien-Pfähle (so viel wie nötig und die stärke auch nach Geschmack)
  • H-Anker aus Edelstahl
  • Edelstahlschrauben für die Befestigung des Pfahls und der H-Anker
  • Ausreichend Kupferrohr für die Begrenzung
  • Einen Forstner-Bohrer in der entsprechenden Stärke
  • Edelstahl, Holz oder Kupfer Abdeckungen für die Pfähle
  • Die passenden Schrauben für die Abdeckungen

So, nachdem wir (hoffentlich) alle Materialien für unsere Terrassenumrandung haben, geht es ans Eingemachte.

Die ersten Schritte meiner Terrassenumrandung

Im ersten Schritt habe ich die Pfähle meiner Terrassenumrandung auf Maß gebracht. In meinem Fall sind es 100cm. Jetzt sollte man wissen, in welchem Abstand die Kupferrohre später eingesetzt werden sollen.

 

In jedem Fall empfehle ich hier einen gleichen Abstand zu den einzelnen Rohren, sodass später die Optik nicht durch unterschiedliche Maße beeinflusst wird.

Sind die Pfähle auf Maß, können die Bohrungen für die Rohre vorgenommen werden. Hier solltet Ihr auf jeden Fall Absolute Maßgenauigkeit walten lassen, denn einmal verbohrt sieht die Optik hinterher nicht schön aus.

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Alle Bohrungen durchgeführt? Dann können die Hölzer behandelt werden. Da ich Douglasie genommen habe, habe ich meine Pfähle mit Douglasien-Öl behandelt. Das Öl schützt und lässt das Holz Gold-Gelb erscheinen.

Allerdings muss man hier auch in Kauf nehmen, dass das Holz Witterungsbedingt dann „angegraut“. Wenn man die Goldgelbe Optik solcher Terrassenumrandungen beibehalten möchte, der sollte auf einen anderen Anstrich ausweichen. Lasst Euch hierfür im Fachhandel beraten, oder „googelt“ es einfach mal.

Die nächsten Schritte meiner Terrassenumrandung

 

Wenn das Holz vorbereitet ist, müssen die H-Anker gesetzt werden. Hier habe ich zunächst die Ecken ausgemessen, ausgerichtet, gebohrt und festgeschraubt.

Um der Terrassenumrandung einen Harmonischen Verlauf zu verleihen, habe ich eine Schnur von der einen Ecke zur anderen gespannt. Hier konnte ich nun alle anderen H-Anker ausrichten und befestigen.

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Und auch hier ist sehr genaues Arbeiten ein Muss, denn ist nur ein Anker um ein paar Millimeter versetzt, stört das den Linienverlauf der Terrassenumrandung erheblich. Übrigens – so werden später auch die Pfähle gesetzt!

Fazit: Soweit die Vorbereitungen. Es gibt an dieser Terrassenumrandung noch einiges zu tun, deshalb wird es auch hin und wieder ein Update geben.

Also bleibt gespannt und bis demnächst …

Alle Themenrelevante Links auf einem Blick:

Kupferrohr
Holz
Schrauben
Douglasienholz
Terrassenumrandung
Douglasienöl