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rasen säen

Rasen säen dabei Gehwege und Beete sauber lassen

Die Probleme beim Rasen säen kennt doch jeder?

Des Gärtners liebste Fläche sieht flach, Unkrautfrei und grün aus. Die Rede ist vom Rasen. Nicht selten passiert es das beim Rasen säen die Saatgut auf Gehwegen und Beeten landet.

Wer einen schönen gepflegten Rasen säen möchte, muss manchmal etwas Improvisieren. Auch hierzu habe ich mir Gedanken gemacht, um möglichst kostengünstig eine Lösung zu finden.

Haushaltsmittel als Hilfe zum Rasen säen

Manchmal sind es die einfachsten Dinge die uns ein Stückchen weiter bringen. So auch bei diesem Thema. Das Rasen säen geht mit der einfachen „Wurftechnik“ wunderbar. Leider passiert es, das man etwas zu weit wirft und die Saat im Beet oder auf Gehwegen landet.

Nun habe ich in meinem YouTube Kanal „selbermachen24“ (das Video findet ihr hier an erster Stelle) die Methode mit einem Handelsüblichen Sieb vorgestellt.

Hier ging es um das Rasen säen mit einem Sieb. Zunächst wollte ich problemlos meine Testfläche von 80m² aussäen. Auf einer Testfläche von einem Quadratmeter habe ich dies getestet. Dieser Test lief durchaus positiv.

Um das Ganze auch in der Praxis zu testen, habe ich eine Fläche von, wie oben schon erwähnt, 80m² zum Rasen säen benutzt.

Welche Materialien brauche ich, um einen Rasen säen zu können?

 

  • Rasensaat von sehr hoher Qualität, der Wunderrasen.
  • Ein Handelsübliches einfaches Plastiksieb.
  • Oder Alternativ eine Plastikkiste, beides bitte mit Deckel.
  • Eine zweite Person, um die Saat möglichst sofort zu befeuchten.
  • Nach dem zweiten Schnitt einen Volldünger für ein kräftiges Wachstum.
  • Einen Unkrautvernichter für einen schönen Rasen

Solche Sachen sieht man erst in der Praxis

Was mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst war, das man zum Rasen säen verschiedene Größen von Rasen Saat bekommt. Also hatte ich plötzlich das Problem mit der Größe der Löcher im Sieb.

Im ersten Video, hatte ich eine Lochgröße von 3-4mm empfohlen. Diese Empfehlung kann ich jetzt nur bedingt unterstützen, da wie erwähnt die Korngröße eine entscheidende Rolle spielt.

Teilweise würde ich jetzt sogar für das Sieb eine Lochgröße von 5-6mm empfehlen. Die birgt dann aber wieder die Schwierigkeit des Siebes. Denn, es wird kaum ein Sieb im Handel zu bekommen sein, deren Lochgröße derart groß ist.

Rasen säen und improvisieren

Nun würde ich sogar schon sagen dass man eine kleine Kiste aus Plastik mit Deckel für weniger als 3 Euro aus dem Baumarkt etc. benutzt.

Die Empfehlung zum Rasen säen.

Für große Flächen auf jeden Fall mit der klassischen Wurftechnik arbeiten. Man kann, um eine Perfektion hinzubekommen, die gesamte Fläche selbstverständlich auch mit einem Sieb bestreuen.

Rasen säen an den Kanten, hier auf jeden Fall mit der Siebtechnik und wenn möglich zu zweit. Die zweite Person kann sofort nach dem aussäen die Rasensaat mit einem sanften Wasserstrahl befeuchten.

Dies setzt mindert die Gefahr des Wegwehens der Rasen Saat bei leichtem Wind. Das die Rasensaat ziemlich leicht ist, reicht oft schon ein kleiner Windhauch, um die Saat ins nächste Beet zu transportieren. Aber auch hier wird sich dies nicht zu 100 Prozent vermeiden lassen.

Fazit: Rasen säen leichtgemacht, wenn man einige Schritte im Vorfeld berücksichtigt. Benutzt für die Kanten ein Selbstgebautes Sieb und für die große Fläche die klassische Wurftechnik. Auf Grund der sehr leichtet Gewichtsverhältnisse der Rasen Saat, empfiehlt es sich, das Sieb mit einem Deckel zu versehen.

Artikelempfehlung:

Baue Dir eine Schicke Mülltonnenbox, diese kann man auch mit Pflastersteine verlegen.

mülltonnenbox selber bauen

Eine Mülltonnenbox selber bauen ist eine sehr schöne Sache

 

Mülltonnenbox selber bauen für jedermann. Wer kennt das nicht? Man geht in den Baumarkt, schaut sich um und irgendwie will einem diese Standard Mülltonnenbox nicht gefallen. Da wäre es doch gut, wenn man seine individuelle Mülltonnenbox selber bauen kann.

„Das Feedback eines Users zum Artikel Mülltonnenbox selber bauen hier im Anschluss.“

Zunächst einmal muss man klären wie die Mülltonnenbox die man selber bauen möchte, aussehen soll. Ich kann immer nur Ideen liefern die einem zur Inspiration einer eigenen Idee dienen soll. Selbstverständlich kann jeder seiner eigene Mülltonnenbox selber bauen nach den Kriterien individuell passend zum Standort.

Deshalb nehme ich als Vorlage/Materialauswahl das Projekt welches ich erstellt habe. Sollte Euer Projekt eine andere Abmessung etc. haben, müssen selbstverständlich alle Materialien den Bedürfnissen angepasst werden.

Welche Materialien benötigen wir, um diese Mülltonnenbox selber bauen zu können? Wenn diese komplett mit einer Pflasterung versehen werden soll, dann müssen die Erdarbeiten/Pflasterarbeiten mit berücksichtig werden.

Das Material dieser Mülltonnenbox:

  • Für die Pflasterung – Steine + Unterbau. Wie wird dieses eingebaut? Siehe den Artikel „Pflastersteine verlegen“.
  • Für die Mülltonnenbox kann man Douglasien Holz verwenden und alle Metallteile (außer H-Anker) aus Edelstahl – hat eine schönere Optik.
  • 36 Glattkantenbretter a‘60cm.
  • 8 Latten 4x2x100cm.
  • 6 Pfeiler 7x7x100cm.
  • 16 Lamellenzaunhalter.
  • 44 Edelstahlschrauben 4x35mm.
  • 6 Pfostenkappen 7x7cm.
  • 12 Edelstahlösen zur Befestigung des Drahts.
  • 4 Drahtbefestigungen – Schäkel.
  • 2 Edelstahlhaken
  • 1 Edelstahlspanner.
  • Edelstahldrahtseil etwa 5m lang.
  • 6 H-Anker passend für 7×7 Pfähle.
  • 12 Schrauben um die Anker mit den Pfosten zu verbinden.
  • 1 Dose Douglasienöl.

Nachdem wir unsere Materialien zusammen haben, können wir unsere Mülltonnenbox selber bauen.

Einen Hinweis habe ich noch bevor wir unsere Mülltonnenbox selber bauen. Der Untergrund zum Pflastern sollte fertig sein und im gleichen Arbeitsgang können die H-Anker mit eingesetzt werden. Das erspart uns nachträgliche Arbeit.

Die H-Anker sollten, um eine Langlebigkeit zu gewährleisten, Frostfrei eingesetzt werden. Das heiß, dass das Loch indem der H-Anker eingesetzt wird, sollte 60-80cm tief sein.

Was passiert wenn man diese nicht Frostfrei einsetzt? Im Winter kann es dazu führen, dass der Frost unter das Fundament geht, den Anker nach oben drückt und im Frühjahr wenn das Tauwetter einsetzt dieser absackt und schief steht. Der Anker verliert auch an Festigkeit.

Also besser gleich etwas mehr Arbeit dafür ist eine lange Lebensdauer dann auch Garantiert.

Wenn das Loch ausgehoben ist, sollte als erste Schicht etwas Schotter oder grober Kies eingebracht werden. Diesen muss man noch verdichten und anschließend mit Beton füllen. Dieser sollte nicht zu nass sein, Erdfeucht hat sich hier bewehrt.

Das Projekt „Mülltonnenbox selber bauen“ wächst jetzt stätig weiter. Sind die H-Anker fest mit dem Beton verbunden, hier sollte man gut eine Woche bei trockener Witterung rechnen, kann man seine Mülltonnenbox selber bauen.

Bevor wir unsere Mülltonnenbox selber bauen, erst mal Ölen

Bevor wir die ersten Teile verbauen, sollten alle Holzmaterialien geölt sein. Dann können wir beginnen.

Dafür setzten wir als erstes Die 7×7 Pfosten ein und verschrauben diese fest mit den Ankern. In den Pfosten werden jetzt die Lamellenzaunhalter einschrauben hier auf das richtige Maß setzten, heißt, gleiche Abstände an jedem Pfosten und darauf achten, das sich die Schrauben im Pfosten nicht treffen. Also wenn links und rechts am gleichen Pfosten ein Halter verwendet wird, diese bitte versetzten.

Im nächsten Schritt in unserem Projekt „Mülltonnenbox selber bauen“ schrauben wir die Latten (4x2cm) an die Halter an. Hier bitte auf einen gleichmäßigen Abstand zum Pfosten achten.

Zum Material

An diese Latten schrauben wir nun die Glattkantbretter. Beginnend von oben nach unten anschrauben, da sonst der Abschluss unsauber aussehen kann.

Die Bretter sollten jeweils einen gleichmäßigen Abstand zueinander haben. Hierfür eignet sich zum Beispiel ein Zollstock, den man ausgeklappt zwischen den Brettern schiebt.

Wer es so wie im präsentierten Modell mittig mit einem Draht versehen möchte, muss dann als erstes die Ösen in das Holz schrauben. Der Draht kann nun von unten nach oben, oder umgekehrt befestigt werden. Hierfür eignet sich ein Schäkel sehr gut.

Als Abschluss sollte der Draht mit einem Spanner versehen werden, um eine gewisse Festigkeit herzustellen. Desweiteren, auch wieder vom vorgestellten Modell ausgegangen, dass die Seitenwände zusätzlich durch einen Diagonal verlaufende Befestigung stabilisiert wird.

Hierfür kann man ebenfalls einen Draht verwenden, oder das Ganze mit einer dünnen Leiste fixieren. Nun sind wir mit unsere Mülltonnenbox zum selber bauen fast fertig. Es fehlen jetzt nur noch die Kappen für die Pfosten.

Warum man Edelstahl verwenden sollte

Wer eine Mülltonnenbox selber bauen möchte sollte nicht am falschen Ende sparen und günstigen Stahl verwenden. Früher oder später werden diese Materialien dem Rost zum Opfer fallen.

Gerade bei den Schrauben ist dies schnell passiert. Wenn man z.B. beim eindrehen einmal mit seinem Scharuber verrutscht, ist meistens die Zinkschutzschicht beschädigt.

Auch die Kappen sind an den Rändern nicht immer zu 100% mit der Schutzschicht versehen. Die Witterung setzt dem Material sehr zu, sodass man innerhalb kürzester Zeit Rost am Material feststellen kann.

Das sagen meine User die nach dieser Anleitung gebaut haben.

Zitat: Hallo Maik, ich habe dein Videoclip bestimmt 20-30 Mal geschaut, je nach Bauabschnitt um jedes Detail zu berücksichtigen und besonders wichtig „von OBEN nach UNTEN die Bretter anbringen!“ 😉

Vieles von den Vorarbeiten wird in deinem Clip ja nur angerissen (Fundament, Pflasterung, Bearbeitung des Holzes usw.) aber es ging ja in erster Linie um das Thema Mülltonnenbox selber bauen.

Der Profi wollte übrigens an die 2500,- Euro haben, hätte das dann wohl auch in einem Bruchteil der Zeit geschafft. Naja danke nochmal für die schöne Anregung, bin gespannt, wie lange das Holz der Witterung trotzt!?

Hier die Bilder der nachgebauten Mülltonnenbox:

Copyright: Jens F.

 

Hier das von mir vorgestellte Projekt:

Copyright: handwerkertipps.net

pflastersteine verlegen

Pflastersteine verlegen für den Hobby-Handwerker

Zum Beispiel die neue Einfahrt mit Pflastersteine verlegen

Kleine Unachtsamkeiten oder eine vergessene Arbeit, können nach dem verlegen von Pflastersteine Probleme verursachen. Wie gehen wir vor, auf was muss man achten und kann der Laie überhaupt Pflastersteine verlegen?

Zunächst kann man sich die Frage stellen ob man sich diese Arbeiten überhaupt zutraut. Denn in den meisten Fällen ist es absolutes Neuland für denjenigen der seine Auffahrt, Gehweg, oder sonst etwas mit Pflastersteine verlegen will.

„Meine Philosophie ist es, jedem das so zu erklären, dass man es als Laie auch verstehen kann, deshalb werde ich soweit es geht auf Fachbegriffe verzichten“.

Mut zur Arbeit und los geht’s die holprige Einfahrt mit Pflastersteine zu verlegen

Auch hier gilt der Spruch, „wer nicht wagt, der nicht gewinnt“. Also Mut zu neuem. Und wisst ihr warum es gar nicht so schlecht werden kann? Wenn ich mich so um schaue bei Nachbarn, Bekannten, oder auch auf anderen Einfahrten, Wegen etc., dann komm ich ins grübeln.

Da geben die Leute teilweise mehrere Tausend Euro für „Fachfirmen aus und das Ergebnis – naja, hätte ich genauso hinbekommen.

Das soll keines Wegs heißen, das Fachfirmen schlecht arbeiten, aber wer weiß schon am Anfang der Arbeiten, wie das Endergebnis aussehen wird. Oder noch schlimmer sind Pfuscharbeiten beim Untergrund. Wer darauf Pflastersteine verlegen lässt, hat dann meistens nach dem ersten Winter eine böse Überraschung.

Ich will nur damit sagen, dass einige sogenannte Fachfirmen nicht so arbeiten, wie sie es eigentlich sollten. Also spare ich mir gleich das Geld und mache es selber.

Welche Vorarbeiten sollten gemacht werden und welches Werkzeug benötigt man um Pflastersteine verlegen zu können.

Die Grundausstattung kann man sich auch ausleihen.

  • Eine Große Steinschneide Maschine (Flex, Trennjäger, Winkelschleifer 230mm, wie auch immer ihr diese Maschine nennt).
  • Wenn ihr Pflastersteine verlegen wollt, braucht ihr diese natürlich auch. Rechnet immer 5% verschnitt dazu, denn sonst könnte es am Ende nicht reichen.
  • Einen Unterbau (Tragschicht) – heißt Recycling für die gesamte Fläche zur Stabilisierung.
  • Pflasterkies/Brechsand (Bettungsschicht) als Untergrund direkt unter den Pflastersteinen.
  • Einen Gummihammer, um später eventuelle Steine in Position zu bringen.
  • Einen Gehörschutz, Schutzbrille und Arbeitsschuhe mit Stahlkappe, Handschuhe nicht vergessen.
  • Eine Richtschnur und Stangen um diese zu befestigen. Als hilfreich hat sich hier Baustahl aus dem Baumarkt erwiesen. Dieser kostet nicht viel und ist sehr stabil. (8mm Durchmesser)
  • KG-Rohre für einen Abfluss, eine ACO-Rinne, oder einen Regenwasserschacht (Das ist der Wassereinlauf Quer zur Einfahrt. (Braucht ihr nur für eine Einfahrt, nicht für Gehwege)
  • Eine Wasserwaage (hier kann man eine Waage benutzen, die man in die Schnur einhängen kann), oder einen Laser der aber wohl eher nicht im Privaten Haushalt zu finden sein wird, sonst leihen,

Jetzt eine paar Zahlen zur Orientierung

Wenn man seine Pflastersteine verlegen will, kommt es auf den Untergrund an. Und hier gibt es bei der Tragschicht, also die erste Schicht die man aufbringt zu unterschieden in der Höhe.

Für Fußwege sollte eine Tragschicht von etwa 30cm aufgetragen werden. Wer seine Pflastersteine für eine Einfahrt verlegen möchte (PKW) sollte mit eine Tragschicht von etwa 40cm kalkulieren. Wer auch mal mit einem LKW über seine Einfahrt oder Gehweg will, sollte schon eine 50cm Tragschicht aufbringen.

Das Verdichten auf der Fläche ist eine sehr wichtige Aufgabe

Pflastersteine verlegen auf NICHT verdichteten Untergrund, ist nahezu schon fahrlässig. Denn was kann passieren? Beim verlegen seiner Pflastersteine kommt es zu unkontrollierbaren absacken der Fläche.

Sogenannte „Rüttelplatten“ bekommt man in einem gut geführten Baummarkt geliehen. Hier sollte man schon mit einem Gewicht von 70kg rechnen. Die kosten schwanken je nach Anbieter.

Eine Tragschicht sollte, wenn nötig, schichtweise ab gerüttelt werden. Das heißt, „alle 20cm in der Höhe sollten ab gerüttelt werden“. Also ist eine Tragschicht 40cm hoch, muss man 2 Mal ab rütteln. Ist die Schicht 50cm hoch, dann sogar 3 Mal rütteln.

Hinweis: Wer auf frostempfindlichen Untergrund Pflastern möchte, sollte eine sognannte Frostschutzschicht von ca. 40cm mit einbringen (Grobe Körnung „Recycling“), sonst kann man auf diese Schicht verzichten.

Die nächste Schicht ist die Bettung. Hier kann man Pflasterkies, oder Brechsand/Edelkies benutzen. Brechsand ist hier ganz klar die bessere Alternative, weil sich hier kaum Ameisen festsetzen können, aber es geht auch normal Pflasterkies.

Die Bettung sollte 3-5cm hoch sein und 5-8mm über der End-Höhe liegen. Diese Schicht wird über Richtlatten abgezogen, um eine glatte gleichmäßige Fläche zu erhalten.

Um ein absacken der Kanten zu verhindern, kann man ein Bord setzten, oder die Schichten mindestens 50cm breiter auslegen als die zu Pflasternde Fläche ist.

Jetzt kann man die Pflastersteine verlegen und anschließend mit der Rüttelplatte die Bettung verdichten. Man sollte zu der Rüttelplatte immer eine passende Gummimatte mit bestellen. Niemals ohne Schutz die Pflastersteine ab rütteln, da sonst Beschädigungen am Pflaster nicht auszuschließen sind.

Die Bettung sollte vor und nach dem glätten nicht betreten werden. Das verfugen soll laut Fachkreisen fortlaufend mit dem verlegen der Pflastersteine erfolgen. Das Fugenmaterial kann gewaschener Sand, oder Brechsand sein.

Idealerweise ist die Bettung nach dem verdichten noch ca. 3cm stark. Eine 5cm dicke Bettung verdichtet sich ca. um 1 bis 2cm.

Das Bord sollte vorher gesetzt werden

Wer ein Bord setzten, will, oder muss, sollte dies vor dem Pflastersteine verlegen tun. Das Fundament sollte Frostfrei gesetzt werden. Die Borden/Randeinfassung werden dann in erdfeuchten Beton gesetzt und von der Höhe so bemessen, dass diese nach Abschluss der Pflasterarbeiten ca. 1cm höher sind als die Pflasterfläche.

Fazit: Pflastersteine verlegen hat schon einen gewissen Anspruch. Wer sich aber daran traut, kann hier eine Menge Geld sparen. So nimmt man auch kleine Fehler und Unebenheiten eher in Kauf, als wenn dies vom Profi gemacht wurde, der vielleicht nach einem Jahr nicht mehr ausfindig gemacht werden kann, um etwaige Ansprüche geltend zu machen.

Die Arbeiten für einen Abfluss, Kanalisation, und/oder Ablaufrinne sollte man vor dem Pflastersteine verlegen erledigen.

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